Upcycling & ökologisch Nachhaltig,  Wolle - Stricken, Häkeln, Filzen

Vernetzt einkaufen und lagern

Enthält Werbung/unbezahlt

Ich bin ja seit Anfang Jänner wieder eine Working Mom. Ich habe mit 10 Stunden wieder in meinem Job als Regionalentwicklerin begonnen (www.vrva.at) und betreue dabei das Bildungsprojekt “Gemeinschaftspraxis”. Darin beschäftigen wir uns vor allem mit sehr nachhaltigen Themen, wie Umwelt, Klima, Kooperation, Wandel, Kommunikation und enkeltaugliche Strategien. Diese enkeltauglichen Strategien sind gerade sehr präsent bei mir, denn ich möchte meinen Kindern eine gute Welt hinterlassen und ihnen auch als Vorbild zeigen, dass wir behutsam mit Mutter Erde umgehen müssen. Darum beschäftigen mich die Fragen “Wie kann ich unseren Alltag nachhaltiger gestalten? Plastik und Müll reduzieren? Weniger konsumieren?” immer mehr.

Ich habe auf www.utopia.de eine Pyramide des nachhaltigen Konsums gefunden und fühle mich davon wirklich angesprochen.

Quelle: www.utopia.de

Ich muss gestehen, ich kaufe gerne. Ich bin ein Konsumtiger. Dadurch fällt es mir auch richtig schwer hier zu reduzieren. eine Alternative die sich mir gerade neu eröffnet ist es gebraucht zu kaufen. Naja neu ist es ja eigentlich nicht, aber ich war lange skeptisch bei Plattformen wie willhaben oder shpock mitzumachen. Doch nun habe ich auch selbst schon ein paar Dinge darüber verkauft und erworben. Seitdem bin ich recht begeistert davon. Warum muss alles Kinderspielzeug oder Gewand immer neu sein? Dinge wie z.B. Lego ist ja eigentlich eh unkaputtbar (außer der Hund erwischt es). Es macht also bei Vielem Sinn gebraucht zu kaufen. Außerdem bietet es sich auch an dort einiges zu Verkaufen.

Selber machen ist natürlich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Eh klar, sonst wäre ja der Blog nicht.  Ich mag es Dinge selbst zu tun. Mit meinen Händen, mit meinem Geist. Dinge entstehen lassen. Sei es nun ein Pullover oder auch eine Idee. Und nun geb ich auch manches davon hier zum Besten. *freudefreude*

Ich bin nicht so der Tauscher. Würde aber wahrscheinlich auch bei vielem Sinn machen. Wobei wir zu Weihnachten mit Freunden schon über eine Tonietauschbörse gesprochen haben. Unsere Kinder haben vom Christkind Tonieboxen bekommen und die bereits bespielten Figuren, werden nach einer Zeit auch schon mal langweilig. Da könnten wir ja untereinander die Tonies tauschen. Mal schauen, wie sich die Idee entwickelt.

Hm – Was kann man alles leihen? Mir fallen vor allem Bücher, Schi, Babyschalen fürs Auto und anderes Babyequipment ein. Ich habe mir fest vorgenommen mit den Kindern bald Bücher aus der Bibliothek aus zu borgen, bis dato haben wir viele Bücher gekauft oder Oma hat ihren Fundus an Büchern geöffnet. Und ja sie hat sehr viele Kinderbücher!!!

Auch wenn es nächstes Jahr mit dem Schifahren losgeht wird ausgeborgt – hier zahlt sich kaufen wirklich nicht mehr aus. Maximal noch gebraucht kaufen.

Versucht ihr viel zu reparieren, bevor ihr es tatsächlich wegschmeißt? Bei vielen Dingen machen wir das, bei manchen, wo wir uns einfach zu wenig auskennen, eher nicht. Mittlerweile gibt es jedoch schon viele sogenannte Repair Cafes. Das wäre auch eine tolle Möglichkeit.

Wenn ich mich so in unserem Haus umsehe, dann muss ich sagen wir haben wirklich viel. Liegt wahrscheinlich auch am Punkt 1, dass ich relativ gerne einkaufe, aber auch weil wir echt schwer Dinge wegschmeißen. Ich muss immer so eine Art Rappel bekommen, damit ich wieder einmal ausmiste. Wobei wir dann auch nicht alles wegschmeißen, sondern das meiste karitativen Zwecken zur Verfügung stellen, solange es nicht wirklich kaputt ist.

Aber um nochmal aufs Einkaufen zu kommen. Es gibt Dinge, wie zum Beispiel Lebensmittel, die wir ja brauchen. Aber auch hier kann mit Umdenken schon viel bewirkt werden. Eine Möglichkeit hab ich vor Kurzem mit unserer Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft ATTERguat ja schon vorgestellt. Nun müssen aber die ganzen guten Sachen auch noch nach Hause transportiert werden. Und dies lässt sich super mit Einkaufsnetzen erledigen.

Gehäkelte Netze

Ich habe bis dato 2 Versionen von Netzen gemacht. Eines mit Henkeln und einen Beutel. Das bunte Netz zum Tragen habe ich nach der Anleitung von Dropsdesign gemacht, wobei ich die Henkel etwas kürzer gemacht habe.

Den Beutel habe ich mir selbst ausgedacht und aus Paketschnur gemacht. Ich will diesen für Kartoffel oder Äpfel verwenden und darum finde ich es super wenn er etwas robuster und weniger elastisch ist. Und so geht es: (ich würde eine nicht zu dicke Paketschnur mit Nadel Nr. 4 empfehlen, die ich genommen habe war fast zu stark und dadurch auch recht hart)

1 Rd.: 8 LM anschlagen und mit einer KM zur Rd schließen.

2 Rd: 11 FM in den LM-Bogen arbeiten und mit einer KM in den Anfang der Rd schließen. Beginn der nächsten Rd mit einem Faden markieren.

3 Rd: Nun je 2 FM in die FM der 1. Rd einhäkeln.

4 Rd: Nun in LM-Bögen fortfahren: Dazu eine FM und 2 LM häkeln. Wiederholen bis zum Ende der Rd.

5 Rd: 4 LM und 1 FM häkeln, jeweils um die Mitte der LM-Bögen arbeiten. Bis Ende der Rd wiederholen.

6 Rd: Ab hier 7 LM und 1 FM häkeln, bis Ende der Rd wiederholen. Wiederholen bis das Netz ab der Mitte ca. 30 cm Tief ist.

Jetzt in jeden LM-Bogen 5 FM häkeln, bis bis zum Ende der Rd.

In der nächsten Rd je 1 FM in die FM der Vorrunde. Bis Ende der Rd.

Nun eine Rd 1 FM in jede 2. FM der Vorrunde, so entstehen “Löcher” durch die dann die Kordel gezogen wird.

noch 2 Rd FM in die FM der Vorrunde.

Faden vernähen

für die Kordel ca. 150 LM häkeln

Die Kordel durch ca .jedes 5. Loch ziehen. Fertig!

In dem Beutel kann nun festes Obst und Gemüse super nach Hause transportiert werden oder aber auch daheim gelagert werden.

Es sind immer nur kleine Schritte aber jeder davon ist wertvoll, um unseren Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Von Herzen

Madeleine

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