Kräuter & Natur,  Rezepte

Würzig durchs Jahr – Selbstgemachtes Kräutersalz

Wir sind ja immer viel draußen in der Natur unterwegs und sammeln im Wald, auf den Wiesen und im Garten jede Menge Kräuter und Blüten. Denn ich verwende diese sehr viel in der Küche. Eine gute Möglichkeit die Genüsse des ganzen Jahres einzufangen und zu konservieren ist ein Kräutersalz. Es geht unglaublich einfach und ergibt in der Summe eine echt tolle Geschmacks- und Geruchskomposition.

Ich habe letztes Jahr zwei 500g Gläser des Kräutersalzes gemacht und es war innerhalb von 3 Monaten verbraucht. Aber ich hab es auch wirklich überall zum würzen genommen, da es einfach allen Gerichten (ob Salat, Pasta, Auflauf, etc. ) einen extrem feinen Geschmack gegeben hat.

Das Salz ist grundsätzlich schnell gemacht, aber es dauert doch etwas Zeit, wenn alle Kräuter und Blüten über das Jahr hinweg eingefangen werden sollen. Denn das Salz war bei uns dann erst im Herbst perfekt. Natürlich kannst du vorher auch schon die Mischungen zum würzen verwenden, aber so richtig gut war es erst mit allen Kräutern drinnen.

Meine Kräutermischung für das Salz:

  • Bärlauch
  • Kapuzinerkresse
  • Rucola
  • Basilikum
  • Schnittlauch
  • Quendel (wilder Thymian)
  • Petersilie
  • Rosmarin
  • Salbei (aber nicht zuviel)
  • Oregano
  • Liebstöckl

Eine Handvoll frischer Kräuter mit dem ca 2-3 Esslöffel Salz (eurer Wahl, ich nehme immer unjodiertes Meersalz) im Mörser oder Zerkleinerer zerstampfen. Auf ein Backblech streichen und am Besten in der Sonne trocknen lassen. Anschließend nochmals zerkleinern, damit keine großen Brocken mehr drinnen sind. Ein ein großes, verschließbares Glas füllen.

Das habe ich mit jedem Kraut wiederholt, wenn gerade Erntezeit dafür war. Im Glas immer wieder vermischen und fertig.

Ich muss gestehen, ich freu mich jetzt schon wieder auf das neue Salz im Herbst. Bärlauch hab ich schon gemacht, bald folgen dann Schnittlauch und Quendel.

In diesem Sinne lasst die Kräutersaison beginnen !

Von Herzen

Madeleine

P.S.: Ich hab leider derzeit kein besseres Bild vom Salz, außer beim Trocknen. Das reiche ich im Herbst nach 😉

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