Rezepte

Ein gutes und schnelles glutenfreies Brot

enthält Werbung/unbezahlt

Gutes Brot ist eines der wichtigsten Lebensmittel die es für mich gibt. Umso trauriger ist es, wenn Mann aufgrund einer Unverträglichkeit darauf verzichten muss. Ich habe es ja schon im Blogbeitrag zur weltbesten Schokotorte mit Beeren erwähnt: Mein bester Ehemann (Anm.: nein ich habe nicht mehrere, aber ich denke, dass die meisten ihren Ehemann auch für den Besten halten, darum ist er der für mich beste ;-)) hat eine Glutenunverträglichkeit. Dadurch beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Glutenfrei. Da ich mir in den letzten Jahren schon ein bisschen ein Wissen, und vor allem einen Rezeptstock, dazu aufgebaut habe, möchte ich euch hier gerne immer wieder etwas davon preisgeben.

Eigentlich hab ich ja gesagt, dass es in dem Blog um meine Herzensthemen geht und glutenfreies Kochen ist sicher keines davon. Jedoch mein bester Ehemann ist mir ein Herzensthema und darum irgendwie auch das glutenfreie Kochen und Backen.

Ich experimentiere auch immer wieder herum und versuche seine Lieblingsspeisen glutenfrei zu zaubern. Das stellt mich zwar immer wieder vor Herausforderungen, bei manchen Dingen funktioniert es aber recht gut.

Quelle: Pixabay

Brot ist immer so ein Thema. Es gibt sehr viele verschiedene Brotsorten am Markt und viele davon sind auch wirklich gut. Aber die wenigsten kommen halt an ein richtiges Schwarzbrot heran. Außerdem enthalten die meisten kaufbaren Brote auch viele Inhaltstoffe, die ich lieber nicht in meinem Brot haben möchte. Aber eh klar irgendwie müssen sie ja die Haltbarkeit verlängern.

Also muss dringend ein selbstgemachtes glutenfreies Brot her, aber natürlich auch keine Fertigbackmischung, da besteht das gleiche Problem wie bei den abgepackten Broten. Nun habe ich viel recherchiert und mir auch so meine Gedanken gemacht. Wichtig war für mich von Anfang an, dass es schnell geht. Also nicht ruhen lassen müssen oder so. Zutaten zusammengemischt, etwas kneten, fertig.

Ratz fatz Brot Rezept

Ich habe dann auf Pinterest bei Freiknuspern.de ein echt schnelles Rezept gefunden. Lediglich mit den Zutaten hatte ich so meine Schwierigkeiten. Die meisten von ihr verwendeten Mehlsorten gibt es bei uns nur im Reformhaus und da komme ich echt nicht oft hin. Außerdem möchte ich gerne, soweit möglich die Zutaten von ATTERguat beziehen (näheres in diesem Blogbeitrag). Daher habe ich das Rezept stark adaptiert. Hier nun meine Version:

50 g glutenfreie Haferflocken
150 g Buchweizenmehl
100 g Maismehl
3 EL Flohsamenschalen gemahlen
450 ml Wasser
TL Salz
TL Brotgewürz
Eine Prise Brennesselsamen

Das Backrohr bei Ober- und Unterhitze auf 160 Grad vorheizen.

Die Flohsamenschalen in den 450 ml Wasser verrühren. Wichtig ist, dass es gemahlene Flohsamenschalen sind, dann geht das mit dem Quellen ruck zuck (paar Minuten). Die Mischung sollte dann puddingartig sein.

Die restlichen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Anschließend den Flohsamenschalenpudding hinzufügen und mit dem Knethaken gut vermixen. Ich mach das meist nur kurz und arbeite dann mit den Händen (bemehlt) weiter. Gut durchkneten bis alles vermischt ist und ein sich ein schöner Laib Brot bilden lässt. Diesen mit dem Messer ein paar mal oben einschneiden.

Im Rohr ca. 1 Stunde 45 backen. Auskühlen lassen und genießen

Ich kann leider nicht sagen, wie lange das Brot wirklich halten würde, da es meist sehr schnell weg ist. So auch jetzt wieder. Eigentlich wollte ich euch auch ein Foto vom aufgeschnittenen Brot zeigen, aber leider ist schon wieder nichts mehr davon da! Ich werde das Foto aber nachreichen! 😉

Von Herzen

Madeleine

4 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.