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Currywurst mal anders

So nun gibt es endlich wieder mal einen Blogbeitrag. Ich muss gestehen, ich schaff es momentan fast gar nicht zu schreiben. Mit dem Arbeiten und vielen Aktivitäten rundherum bleibt fast keine Zeit mehr die Blogideen zu be- und verarbeiten. Ideen gibt es genug!!! Ich hab im Jänner wieder mit 10 Stunden in meiner Arbeit begonnen, daher gehen die Kinderbetreuungszeiten durch die Großeltern eigentlich ausschließlich hier auf. Und dann kommen laufend auch noch weitere Projekte dazu. Momentan mach ich gerade das Plakat für den Liederabend meines Chores, dem Scherrhaufen. Singen ist ja eine Leidenschaft von mir und nun schaff ich es auch endlich wieder regelmäßig zu den Proben zu gehen. Im Mai planen wir einen Liederabend und da mach ich gerne und mit viel Leidenschaft die Plakate und Programmhefte. Der Haushalt ist nebenbei auch noch zu schupfen und viele DIY wollen erst gemacht werden. Bei uns im Haus liegen überall Projekte herum, die begonnen oder fertiggestellt werden wollen. Ich hab einige Dinge, die ich gerne versuchen möchte, aber das alles braucht seine Zeit.

Ihr merkt schon… die liebe Zeit wird mir zu knapp. Aber welche Working mom kennt das nicht. Eine Möglichkeit Zeit „zu sparen“ gibt sich für mich ganz oft beim Kochen. Ich bin ein absoluter Fan von –DEM AUFLAUF. Zum Glück mögen das alle meine Lieben auch total gerne, vor allem mit Kartoffeln drinnen.

Currywurstauflauf

Ein Auflauf, den ich vor einiger Zeit mal zufällig gemacht habe, ist ein Currywurstauflauf. Und was soll ich sagen… er ist bei der ganzen Family wirklich sehr gefragt. Die Basis meiner Auflaufrezepte ist eigentlich meistens ein Kartoffelgratin. Und dieses wird dann auf irgendeine Art gepimpt.  Ich nenne den Auflauf zwar Currywurstauflauf, aber mit der echten „Currywurst“ hat er nur bedingt zu tun. Einige Zutaten wie Curry (eh klar) und Ketchup sind gleich, jedoch schon bei den Würsten verwende ich Käsekrainer statt Bratwürste. Ich hab aber auch schon einen Bratwurstauflauf mit Sauerkraut gemacht, doch das ist eine andere Geschichte. 😉 Hier kommt erstmal das Rezept zum Currywurstauflauf.

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Zutaten: (Menge variiert nach Größe der Auflaufform)
Ca 800 g Kartoffel
3 Käsekrainer
1 kl. Zwiebel
150 ml Obers
150 ml Milch
1 EL Currypulver
2 EL Ketchup oder Tomatensauce
Salz, Pfeffer
Parmesan
Butter für die Form

Ofen auf 200 Grad Ober und Unterhitze vorheizen. Die Kartoffel schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Ebenso die Zwiebeln hacken und die Würste in Scheiben schneiden.  Eine Auflaufform buttern und mit einer Schicht der Kartoffelscheiben auslegen. Darauf eine Schicht mit den Wurstscheiben und den Zwiebeln. Dann wieder eine mit den Kartoffelscheiben. Parmesan reiben und über die letzte Schicht Kartoffeln streuen.

Die Milch und den Obers in einem Gefäß mischen. Ca. 1 EL Currypulver und 2 EL Ketchup untermischen. Salz und Pfeffer nach Belieben.

Die Mischung über den Auflauf gießen. Nun bei 200 Grad für ca. 50 Minuten backen.

Salat dazu und genießen.

Ich weiß das Gericht ist keine „leichte“ Kost, aber hin und wieder darf auch mal was richtig Deftiges auf den Tisch. 😉 und das Praktische ist, dass der Auflauf sich gut vorbereiten lässt und dann eigentlich von selbst im Ofen fertiggebacken wird. Daher kann ich die Vorbereitungen zum Beispiel in der Früh machen und dann einfach den Ofen programmieren. Wenn ich heimkomme brauchen wir dann nur mehr den Salat zu machen und Fertig! Das hilft schon mal beim Zeit gewinnen.

Was macht ihr so, damit ihr Zeit spart? Habt ihr auch Tips und Tricks oder Rezepte, die sich gut vorbereiten lassen?

Von Herzen

Madeleine

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